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Reisebericht
Dänemark 2015

In Lønstrup -
Harerenden
vom 13. - 27. Juni

Harerenden

Ferienhaussiedlung mit Steilküste in Lønstrup

Unsere Dünenwanderung

Mårup Kirke mit Umgebung

Mårup ist ein ehemaliger Kirchort in der Jammerbucht auf dem Gebiet der heutigen Kommune Hjørring in Vendsyssel im Norden von Jütland. Hier befindet sich Lønstrup Klit, eine eindrucksvolle Steilabbruchkante, die nach Süden hin in die Wanderdüne Rubjerg Knude übergeht.
Der Ort bietet ein eindrucksvolles Schauspiel der Küstenerosion an einer aktiven Abtragungsküste. Vor allem der Wechsel von Stürmen, Hochwasser, Regen, Frost und Tauwetter setzt den Steilküsten zu, Frostsprengungen können zu großen Landabbrüchen führen.
In den vergangenen einhundert Jahren ist die Küstenlinie um 300 Meter zurückgewichen. Besucher sollten die aufgestellten Warntafeln an der Abbruchkante beherzigen.
Dachstuhl und Inneneinrichtung wurden im Herbst 2008 abgebaut und eingelagert. 2011 wurden die Wände auf 2 m Höhe reduziert. Der weitere Rückbau soll einen Sicherheitsabstand zur Abbruchkante von rund 6 m gewährleisten. Der Mauersockel soll dabei erhalten bleiben, um den Gebäudeumriss möglichst lange zu kennzeichnen. Der Rückbau des Ostgiebels wird voraussichtlich zwischen 2016 und 2019 erfolgen. Bislang ist noch nicht entschieden, ob die Kirche andernorts wieder aufgebaut werden soll.
Im August 2014 begann die dritte Rückbauphase: Die Steine der Fassade wurden abgenommen, so dass nun der Mauerkern freigelegt ist. Zum ersten Mal überhaupt ist damit der Kern mittelalterlicher Kirchenmauern in Dänemark vollständig offengelegt, was wertvolle Erkenntnisse zur historischen Bautechnik ermöglicht.
Text: Wikipedia

Rubjerg Knude Fyr
Der versandete Leuchtturm

Die Rubjerg Knude (dänisch knude: Erhebung) ist eine Wanderdüne zwischen Lønstrup und Løkken
(Kommune Hjørring).
Am 27. Dezember 1900 wurde an der Küste von Rubjerg hinter einer damals nur zwei bis drei Meter hohen Düne das Fyr, der 23 m hohe Leuchtturm, zusammen mit vier Nebengebäuden (den Wärterhäuschen) eingeweiht. Er sandte alle halbe Minute einen langen weißen Lichtstrahl und anschließend zwei kurze Blitze aus. Dieses Signal konnte bis zu 42 km weit wahrgenommen werden.
Ab den 1910er Jahren blies der Wind große Mengen Sand von der Steilküste herauf, und die eigentliche Düne bildete sich auf dem schmalen Streifen zwischen dem Leuchtturm und dem Meer. Der Sand drang zwischen den Wärterhäuschen ein, verschüttete einen Brunnen und machte den Küchengarten unfruchtbar. Schon zu diesem Zeitpunkt wurden dutzende Fuhren Sand weggefahren. In den 1950er Jahren gruben Bauunternehmen große Mengen an Sand von der Spitze der stetig wachsenden Düne ab −- aber ohne Erfolg.
Rubjerg Knude wanderte, getrieben vom Wind, weiter und erreichte schließlich eine Höhe von etwa 50 m.
Der Leuchtturm war nun vom Meer aus nicht mehr zu sehen. Der Betrieb wurde am 1. August 1968
eingestellt. Ein unmittelbarer Ersatz war wegen der verbesserten Navigationstechnik nicht notwendig.
In den Jahren 1994 und 1996 entfernte man die Dächer zweier Gebäude, weil die Gefahr bestand, dass diese unter dem Gewicht des Sandes einstürzen könnten, wobei Menschen hätten zu Schaden kommen können.
Im Januar 2003 wurde auch vom vierten und letzten Haus das Dach abgenommen. Dabei war der Leuchtturm selbst weniger tief im Sand versunken. Durch Abwinde an den Turmfassaden bildete sich um den Sockel eine zunächst kleine Kuhle, welche sich mit den Jahren zu einer bis zu zehn Meter tiefen Mulde entwickelt hat. 2004 kam das erste Nebengebäude wieder zum Vorschein, auf Grund der Sandlast weitgehend zerstört
Die Düne wandert Richtung Nordost und flacht sich dabei mit den Jahren ab. Den Leuchtturm hat sie mittlerweile vollständig passiert. Von den Nebengebäuden sind nur noch lose Ziegelsteine vorhanden; eine kleine Betonmauer wurde zur Stabilisierung der Abbruchkante errichtet. Der Turm selbst wird vermutlich innerhalb der nächsten 8 bis 10 Jahre die Steilküste hinabstürzen, da sich der Küstenabbruch in den letzten Jahren verdoppelt hat und nun rund fünf Meter jährlich beträgt. Textauszug: Wikipedia

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