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Alan Parsons Live Projekt
20.07.2012 Essen, Colosseum Theater

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Alan Parson hat Musikgeschichte geschrieben, als Tontechniker der Beatles und als Produzent verschiedener legendärer Alben u.a. "Dark Side of the Moon" von Pink Floyd.

Mit dem Alan Parsons Project hatte er unzählige Hits wie beispielsweise "Eye in the Sky", "Sirius", "Don´t answer me", "Prime Time", "Luzifer". Legendär das erste Album "Tales of Mystery and Imagination - Edgar Allan Poe" mit den Songs "The Raven" und "A Dream within a Dream".

2012 kam Alan Parsons, das erste mal seit über 10 Jahren wieder auf Tour nach Deutschland.
Quelle: Internet

Das Colosseum Theater in Essen ist eine Veranstaltungshalle im Westviertel von Essen. Das Colosseum Theater entstand aus einer Mechanische Werkstatt des Herstellers Krupp, das Gebäude ist heute denkmalgeschützt. Das Backsteingebäude wurde von 1900 bis 1901 nahe der Gussstahlfabrik von Krupp gebaut, dort arbeiteten damals ca. 2.000 Menschen. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude nicht zerstört, obwohl viele benachbarte Gebäude betroffen waren, im Gegensatz zur Ausstellungshalle V, wo später die Grugahalle gebaut wurde. 1989 wurde das Gebäude dann unter Denkmalschutz gestellt. 1993 beschloss man, dass das Gebiet für den Tourismus attraktiv gemacht werden sollte, 1994 legte man dann die Pläne für ein Musical-Theater vor, welche dann auch verwirklicht wurden. Das Colosseum Theater bietet ca. 1.400 Sitzplätze. Bekannte Musicals, die hier stattfanden, sind u.a. Jesus Christ Superstar, Elisabeth, Aida, Das Phantom der Oper, Mamma Mia! und Buddy. Neben Musicals werden auch Theateraufführungen sowie Konzerte veranstaltet, weiters können Firmen das Gebäute für Events mieten. Beim Veranstalter können neben den Tickets für die Events auch Übernachtungen in Hotels gebucht werden. Quelle: Internet

Ab hier gebe ich einen Bericht aus der WAZ vom
22.07.2012 von Georg Howahl weiter. (1. Konzert)

Alan Parsons gibt sich im Colosseum in Essen als bescheidener Superstar!

"The Alan Parsons Live Project" kam am Wochenende für eine Doppelshow ins Colosseum Theater. Doch als das Publikum gerade erst so richtig in Fahrt gekommen war, da war das erste Konzert schon wieder vorbei. Der zweite Auftritt war dann nicht einmal ausverkauft. Vielleicht war der Beginn um 23 Uhr zu spät für das mitgealterte Publikum.

Das Konzert beginnt pünktlich um 23.00 Uhr

Das erste Konzert ist vorbei.

Man erlebt es nicht oft, dass ein Star, der über 40 Millionen Alben verkauft hat, so zurückhaltend und bescheiden auf der Bühne des Colosseum Theaters steht wie dieser langhaarige, bärtige Mann mit den sympathischen Fältchen um die Augen. Gewiss liegt es daran, dass Alan Parsons Zeit seines Lebens eher Produzent und Tontechniker gewesen ist als ein Livemusiker. Er gilt als Meister des Konzeptalbums, eher vergleichbar mit einem Regisseur oder Drehbuchautor, dessen Werke bis ins letzte Detail perfekt klangen. Und so brachte er mit The Alan Parsons Project und seinem vor zwei Jahren verstorbenen Partner Eric Woolfson ein Hitalbum nach dem nächsten heraus, von „Tales Of Mystery And Imagination“ bis hin zu „Gaudi“.Man könnte es freilich als Makel ansehen, dass die Orchestrierungen live nur mit immensem Aufwand zu reproduzieren wären und so zwangsläufig einiges an diesem Abend in Essen von den Keyboards kommt. Doch es braucht nicht lange, die Klänge von „I Robot“ sind noch nicht verklungen, da klatscht das Publikum mit zu „Damned If I Do“ und dem 80er-Hit „Don’t Answer Me“.

Nun, die 80er liegen schon ein wenig zurück. Parsons ist zwar immer noch so beliebt, dass das Colosseum Theater im Handumdrehen ausverkauft war. Um die Zusatzshow aber auch noch auszuverkaufen, reichte es dann doch nicht. Was unter anderem daran liegen mag, dass ein mitgealtertes Publikum nicht unbedingt noch um 23 Uhr in ein Konzert gehen will, denn die zweite Show fand unmittelbar nach der ersten statt.

Da steht eine absolute Profi-Band auf der Bühne
Von der qualitativen Seite der Musik gab es nicht das Geringste zu bemängeln: Parsons hat sich eine absolute Profi-Band zusammengestellt. Vom Hauptsänger P.J. Olsen, der die meisten Songs annähernd so hinbekommt, wie es der Fan von den Alben gewohnt ist, bis zum perfekt präzisen Drummer Danny Thompson.

Die Besetzung:
Alan Parsons - lead vocals/keyboards/guitar
Paul Olsson - lead vocals/guitar
Alastair Greene - guitar/vocals
Danny Thompson -drums
Tom Brooks - keyboards
Guy Erez - bass
Todd Cooper - lead vocals/sax

Parsons Live Project schöpfte aus dem vollen Katalog und schreckte auch vor Waghalsigkeiten nicht zurück: Die sieben Musiker trauten sich an „The Turn Of A Friendly Card“, ein 16-Minuten-Opus von 1980.

Die Zuhörer riss es immer wieder von den Sitzen, sei es beim Instrumental „Lucifer“, das ja jahrelang die Titelmelodie des Fernsehmagazins „Monitor“ war, sei es bei „Psychobabble“, gesungen vom Saxofonisten Todd Cooper, der den Song gleich noch mit einem hinreißenden Solo veredelte.

Das Publikum, so hatte man den Eindruck, war gerade richtig in Fahrt gekommen, da war das erste Konzert schon vorbei: Wegen der zeitlichen Ökonomie des Abends musste nach 90 Minuten Schluss sein. Was erst zu einem tosenden Applaus führte, der beinahe schon wütend wurde, als das Licht anging. Doch die Hartnäckigkeit wurde belohnt: Nach der offiziellen Zugabe gab es dann doch noch „Dr. Tarr and Professor Fether“ zu hören, was die Fans versöhnte.

Georg Howahl

Um 00.15 Uhr verlassen die Musiker zum ersten mal Bühne.

2 Minuten später stehen sie wieder auf der Bühne
und geben ihre ersten Zugaben.

Die Zugaben sind vorbei, deshalb gehen wir schon in Richtung Ausgang. Bleiben aber vorsichtshalber noch stehen. Mit Erfolg! Die Musiker kommen für eine zweite Zugabe zum letzten Mal auf die Bühne.

Diesmal ist wirklich Schluss. Es war ein tolles Konzert in einem tollen Ambiente, wie es so schön heißt. Und so müde sieht das mitgealterte Publikum gar nicht aus. Mir hat es sehr gut gefallen und selbst Erna hatte einen leichten Anflug von Begeisterung in den Augen, glaube ich.

Unser letzte Event (Konzert) in diesem Jahr ist die “AIDA Nigth of the Proms” am Freitag den
30.11.2012 in der Lanxess Arena in Köln.
Mal sehen was bis dahin alles so passiert. Bis dann!

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