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*1852

+unbekannt

Aganeta Friesen,
geb. Penner

Geboren am 

Geboren in 

Getauft am 

Vater 

Mutter 

Konfession 

Beruf 

Verheiratet mit 

Seit dem 

Kirchl. Trauung 

 Geschwister 

 Kinder 

 Verstorben 

 08.11.1852

 Schönhorst, Kreis Chortitza, Russland

 unbekannt

 unbekannt

 unbekannt

 Mennoniten Gemeinde

 Landwirtin, hausfrau

 Isbrandt Friesen

 unbekannt

 unbekannt

 unbekannt

 Maria Richert, geb. Friesen

 unbekannt in Russland

Schönhorst
Im Ort gab es 1927 eine 7-klassige unvollständige Mittelschule. Bis 1938 war Deutsch Unterrichtssprache, danach Russisch. Es gab im Ort zwei Schulgebäude. Im Alltag wurde ein plattdeutscher Dialekt gesprochen. Die Kirche wurde in der Sowjetzeit als Klub genutzt. Die Gemeinde gehörte zum Kirchspiel Neuendorf. Elektrischer Strom war im Dorf vorhanden. Im Ort gab es ein Entbindungsheim mit einer Hebamme. 1918 wurden 2.720, 95 ha von 35 Vollwirtschaftshöfen mit jeweils 65 Desj. Land bewirtschaftet. 55 Anwohner bearbeiteten nur Pachtland. Der Kolchos umfasste 2.742 ha Ackerland und 75,5 ha Hofland (je 0,55 ha pro Hof). Im Dorf gab es 90 Brunnen, davon führten 41 Trinkwasser. Neben dem Feldanbau wurde auf 58 ha Obst (17 ha Steinobst, 39 ha Kernobst, 2 ha Himbeeren)), auf 10 ha Gemüse und auf 6,4 ha Wein angebaut. Auf 10 ha waren Maulbeerbäume für die Seidenraupenzucht angepflanzt. Im Ort gab es wenige Ziegelhäuser, die meisten Gebäude waren aus Lehm gebaut. Etwa 30 Prozent
von ihnen waren mit Ziegeln oder Schindeln gedeckt. Die anderen mit Stroh. Mit Neuendorf zusammen wurde eine Ziegelei für die Herstellung von Ziegeln, Dachziegeln und Kalk
betrieben. Der Ort diente als Milchsammelstelle für die Molkerei in Neuendorf. Im Dorf gab
es zwei Schmieden, eine Reparaturwerkstatt für landwirtschaftliche Maschinen und eine Tischlerei. Es gab nur ungepflasterte Straßen und Wege.
Quelle: Mennonitische Geschichte und Ahnenforschung “Chortitza”