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Hits aus den 70er und 80er Jahren
Alan Parsons Live Project begeistert im Kölner Musical Dome

Der Musical Dome in Köln ist durch seine außergewöhnliche Glas-Stahl-Bauweise ein einzigartiges Theater und gleichzeitig ein architektonischer Blickfang direkt an der Rheinuferpromenade im Herzen der Altstadt.
So liegt das Musicalhaus in unmittelbarer Nachbarschaft zum Kölner Dom und bietet als größtes Theater der Stadt rund 1700 Gästen Platz.

Musical Dome Saalplan

Am späten Nachmittag fahre ich mit dem Auto nach Langenfeld/Rheinland und von dort mit der
S-Bahn weiter zum Kölner Hbf. Wie immer bin ich viel zu früh da und nutze die Zeit für einem Spaziergang.
Von diesem zeige ich vorab ein paar Fotos.

Ab hier geht es mit dem Konzertbericht weiter. Als Überraschungsgast tritt die Band “Electric Litany”
als Vorgruppe auf. Diese war nicht angekündigt und ist bei dieser Veranstaltung auch völlig
fehl am Platz. Später erfahre ich, das diese von Alan Parsons produziert wird. Durch ihren Auftritt
von 45min. und einer Pause danach, fängt das Konzert mit Alan Parsons fast eine Stunde später an.

Electric Litany aus London

Ab hier übernehme ich ein Konzertbericht
aus dem General Anzeiger Köln.
Autor: Susanne Schramm

Zusammen mit Eric Woolfson, der Dezember 2009 verstarb, hat Alan Parsons Rockgeschichte geschrieben. "The Alan Parsons Project" währte zehn Alben lang, von 1975 bis 1987. Platten wie "Tales of Mystery and Imagination" (1976), "I Robot" (1977) oder "The Turn of a Friendly card" (1980) stehen heute noch in vielen Regalen, in Wohnzimmern von Menschen, die heute um die 50 Jahre und älter sind.

Zwei Stunden währt die herrliche Zeitreise zu der der 64-jährige Brite zusammen mit
Kip Winger (Gesang),
Guy Reez (Bass),
Alistair Lowell Greene (Gesang, Gitarre),
Daniel Warren Thompson (Schlagzeug),
Todd Kershaw Cooper (Gesang, Saxofon)
und James Thomas Brooks (Keyboards)
einlädt.

Bei Stücken wie "Dont'Answer Me", "The Raven" oder "What Goes Up" entfaltet die Combo eine fast schon orchestrale, atmosphärisch atemberaubende Fülle und begeistert durch feinen, abgestuften und virtuos eingesetzten Chorgesang.
Die grandiose Lightshow und "Mastermind" Parsons, der sich zumeist, ganz "grand seigneur", im Hintergrund hält, machen den Abend zu einem unvergesslichen Erlebnis.

So fangen Helden-Epen an. Mit Fanfaren, dramatischem Trommelwirbel und Scheinwerferfingern, wie aus Nebel und weißem Licht gewirkt, die geisterhaft in die Dunkelheit greifen.
Wenn Alan Parsons - ein Hüne mit schulterlangen Haaren, hypnotisch grünen Augen und der Aura eines Fürsten - die Bühne des Musical Domes betritt, dann löst das Ergriffenheit aus. Für die Fans ist es ein Gefühl, als seien sie nach langer, langer Zeit nach Hause zurück gekommen. Weil sie die Gelegenheit haben, einen live zu erleben, mit dessen Platten sie groß wurden, und die damals Kultcharakter besaßen.

Zusammen mit Eric Woolfson, der Dezember 2009 verstarb, hat Alan Parsons Rockgeschichte geschrieben. "The Alan Parsons Project" währte zehn Alben lang, von 1975 bis 1987. Platten wie "Tales of Mystery and Imagination" (1976), "I Robot" (1977) oder "The Turn of a Friendly card" (1980) stehen heute noch in vielen Regalen, in Wohnzimmern von Menschen, die heute um die 50 Jahre und älter sind.

Setlist Köln 2013

01. May Be a Price to Pay
02. Don't Answer Me
03. Damned If I Do
04. Breakdown / The Raven
05.Time
06. I Wouldn't Want to Be Like You
07. La Sagrada Familia
08. The Turn of a Friendly Card (Part Two)
09. Snake Eyes
10. The Ace of Swords
11. Nothing Left to Lose
12. The Turn of a Friendly Card (Part Two)
13. What Goes Up
14. Luciferama
15. Psychobabble
16. Don't Let It Show
17. Prime Time
18. Sirius
19. Eye in the Sky

Encore:
20. (The System of) Dr. Tarr and Professor Fether
21. Old and Wise
22. Games People Play

Das Alan Parsons Live Project begeistert - auch und sogar am falschen Ort. Im bestuhlten Zelt,
das sonst der Kölner Oper als Spielstätte dient, hat man das Gefühl, statt auf eine Bühne in ein
Rock-Panoptikum zu blicken. Ferne, wo eigentlich Nähe angesagt wäre, alles sehr clean und
sortiert an Stellen, an denen man viel lieber tanzen und toben würde.
Dagegen anzukommen, ist schwer.

Als Hauptsänger an diesem Abend fungiert Kip Winger. Stimmlich ist der Mann mit der rot getönten Brille voll auf der Höhe, er hat ein immenses Stimmvolumen - was er besonders bei "Time" und dem in zwei Teilen vorgetragenen Titelstück "The Turn of a Friendly card" unter Beweis stellen kann - allenfalls in "Old And Wise" lässt er das Gefühl vermissen, das zu diesem Song gehört. P. J. Olsson auf der am 26. Juli erschienen Live-Doppel-CD "LiveSpan" kann das besser. Im Wechsel mit ihm singt Todd Kershaw Cooper, dessen grandioses Saxofonspiel bei der Reprise von "Old And Wise" dann wieder alles rausreißt.

Artikel vom 01.08.2013

Schlusswort:
Gegen 22:40 Uhr verlassen die Musiker die Bühne um nach kurzer Zeit wegen der obligatorischen Zugaben wieder zukommen.
Meine Zeit drängt, den ich will unbedingt die S-Bahn um 23:07 Uhr erwischen, den sonst müsste ich wieder 30min. warten. Also höre ich mir noch ein paar Takte der ersten Zugabe an und verlasse dann den Saal. Es regnet inzwischen stark, aber der Weg zum Bahnhof ist ja nur ein paar Meter lang
Die S-Bahn kommt pünktlich und alles in allem bin ich fast genau um 00:00 Uhr wieder zu Hause.
Fazit:
Es war ein tolles Konzert, wobei die Stimmung durch die überraschende Vorgruppe und die daraus folgende Pause doch etwas gelitten hatte.
Aber was soll’s, es gibt schlimmeres.

Das Nächste Konzert wartet schon auf uns, diesmal wieder mit Erna und unseren Bekannten aus Hitdorf:
Die AIDA-NIGHT OF THE PROMS
am 29.11.2013 in der Lanxess Arena in Köln
Mal sehen, was bis dahin alles so passiert. Bis Dann!

Link zu einem sehr interessanten Konzertbericht!

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